Mein Anliegen in dieser Kolumne sind die letzen 5 Monate meines Lebens, welche ich hier in Moskau verbracht habe. Noch zwei Tage bleiben mir in dieser schrecklich wunderschönen Stadt. Schade, dass wir Menschen Dinge erst würdigen können, wenn wir merken, dass diese vergänglich sind. So auch meine Zeit in der Metropole Russlands.
Geschätzt 15 Millionen Menschen wohnen hier. Alle auf einem Haufen. Besonders merkt man es, wenn man während der Rush-Hour nur kurz von A nach B kommen muss. Eine Sache der Unmöglichkeit. Eine der Dinge, die ich an Moskau hasse. Eine der Dinge, die ich dennoch an Moskau vermissen werde.
Und schon wieder schleife ich von dem eigentlichen Thema ab. Verliere mal wie immer den roten Faden. Der Grund, wieso ich keinen Schlaf bekomme und nun diese Kolumne schreibe ist das Zulassen an Erinnerungen der vergangenen Monate, die ich in Bild- & Videoformat für immer festgehalten habe.
Wenn man im Moment lebt, so wie ich es für die letzen Monate getan habe, verliert man schnell das Große aus dem Auge. Doch rückblickend kann ich sagen, dass das Große, mit eines der besten Dinge ist, welche mir im Leben passiert sind.
Ich durfte viele neue Persönlichkeiten kennen lernen, die ich nun Freunde nennen kann. Alles Menschen, die doch so unterschiedlich sind, aber dennoch etwas gemeinsam haben. Uns verbindet alle eine Sache, und zwar unser Aufenthalt in Moskau.
Eine Erinnerung, die uns niemand mehr nehmen kann.





















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